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Die Walter Wehmeyer Filmproduktion in Wien produzierte seit 1991 über 20 Dokumentarfilme. Im März 2017 kam der Spielfilm „LINA“ über die junge Schauspielerin Lina Loos, in österreichische Kinos, den er gemeinsam mit 5 Wiener Filmschaffenden realisierte. Walter Wehmeyer arbeitet auch in den Bereichen Drehbuch, Kamera und Schnitt mit Final Cut Pro.

Walter Wehmeyer Filmproduction in Vienna completed more than 20 documentaries since 1991. In March 2017 „LINA“ a movie on the young actress Lina Loos was released in Austrian cinemas, which he realized together with 5 Viennese filmmakers. Walter Wehmeyer also works in the fields of scriptwriting, camera and editing with Final Cut Pro.

News

Viveca Hazboun, Jugendpsychiaterin und Ahmad aus Bethlehem

Viveca Hazboun, Jugendpsychiaterin und Ahmad Shamrough aus Bethlehem 2004

Let’s talk about Land – Israelische und palästinensische Friedensaktivisten (60min)
Erstausstrahlung auf 3sat: Di, 13. Okt. um 23:10 Uhr
anschließend 7 Tage online in der 3sat-Mediathek

Nabi Saleh, Westjordanland: Demonstration 2014

Nabi Saleh, Westjordanland: Demonstration 2014

Sie sind Israelis und Palästinenser und versuchen das scheinbar Unmögliche. Gemeinsam gehen sie jeden Freitag in Richtung der israelischen Soldaten. Palästinenser des Dorfes Nabi Saleh und ihre jüdischen Unterstützer protestieren gegen Israelis, die auf dem Grund der Dorfbewohner eine Siedlung errichtet haben. Einer, der die Ausweitungen israelischer Siedlungen dokumentiert ist der Israeli Dror Etkes. Er zeigt, wie die geschaffenen Tatsachen zusehends eine Zweistaatenlösung verhindern. Vor 9 Jahren begegneten wir bei einem Friedenscamp dem jungen Israeli Ben. Der damals 14-jährige war überzeugt, beide Völker sollten gemeinsam in einem Staat leben. Auch mit Ahmad, einem 24-jährigen Palästinenser aus Bethlehem gibt es ein Wiedersehen. Vor 9 Jahren filmten wir ihn während seiner Therapie nach einem Trauma im israelisch-palästinensischen Konflikt. In die Zukunft blickt der palästinensische Philosoph Sari Nusseibeh und erläutert verschiedene Visionen für ein partnerschaftliches Miteinander. Ein Film über Menschen und ihren friedlichen Kampf für gleiche Rechte von Israelis und Palästinensern.

Aufbruch der Frauen.8.Portraits
Aufbruch der Frauen – Acht Wegbereiterinnen der österreichischen Frauenbewegung“ Vorführung im Stadtkino im Künstlerhaus am Sa, 21. März 2015 um 16:30 Uhr (60 min.)
Akademiestraße 13, 1010 Wien, auf Einladung der Grünen
Eintritt frei; Kartenreservierung bitte unter film@gruene.at
Anschließend Podiumsdiskussion mit dem Publikum zum Schwerpunkt Frauen und Bildung. Irene.7
19:30 Uhr Hintergrundgespräch
mit Walter Wehmeyer (Regisseur),
Irene Andessner (Protagonistin) und
Gabriele Proy (Filmkomponistin)

Programm als PDF:
21.3.2015 Aufbrauch der Frauen
Zum Filminhalt

Peacecamp Israel-Palästina

Peacecamp Israel-Palästina

Ein Staat für alle – Das Friedenscamp Israel-Palästina“ 45min.
Erstausstrahlung am Do, 16. Januar 2014 19:30-20:15 Uhr auf BR-alpha
Sie sind junge Israelis und Palästinenser und versuchen das scheinbar Unmögliche. Während der Friedensprozess in ihrer Heimat still steht proben Jugendliche beider Seiten das Zusammenleben ihrer Völker. Seit 10 Jahren lädt die österreichische Psychotherapeutin Evelyn Böhmer-Laufer jeden Sommer Jugendliche beider Seiten zu einem Friedenscamp ein. In einer entlegenen Landschaft, in Niederösterreich, unterstützt von international tätigen Künstlern begegnen sich die 15- bis 18-Jährigen bei Theater- und Tanz-Workshops sowie beim Wandern. Friedensaktivist Ilan Baruch, der ehemalige israelische Botschafter in Südafrika begleitet den Versuch, ein greifbares Friedensabkommen der verfeindeten Kulturen zu schmieden. Die Gespräche spiegeln wider, wie schwierig sowohl die Einstaaten- als auch die Zweistaatenlösung zu verwirklichen sind. Nach vielen Tagen lebhafter Diskussionen kommen die jungen Teilnehmer/innen des Jahres 2012 trotzdem zu einem wegweisenden Vorschlag, der Idee, eines schrittweisen Zusammenwachsens der seit langem verfeindeten Kulturen.

„Talks for Peace“ beim Friedenscamp

Regie & Kamera: Walter Wehmeyer Musik: Noel Dobi Sprecherin: Nike van der Let Mischung: Thomas Kathriner, BLAUTÖNE

Aufbruch der Frauen – Acht Wegbereiterinnen der österreichischen Frauenbewegung“ Interne Vorführung anläßlich des Internationalen Frauentages, 60 min. Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, Fr, 8. März 2013 Regie: Walter Wehmeyer, Kamera: Benjamin Epp, Musik: Gabriele Proy, Mischung: Christoph Amann

Andreas Weiss

Andreas Weiss, Admiralkino Wien

Der Kinomann
Premiere & Feier im Admiralkino, 23min. am Sa, 8. Dezember 2012, 15:30 Uhr
Die Welt des Filmvorführers – Andreas Weiss im Admiralkino Wien Ein Film von Sheida Ayromlou, Claudia Moser, Paul Scheibenreif & Walter Wehmeyer Anschließend Café und Kuchen im Kinofoyer Admiralkino, Burggasse 119, 1070 Wien, Tel. +43 1 523 37 59


Magie der Klarheit – Aus dem Leben der Architektin Anna-Lülja Praun“ 45min.
Regie: Walter Wehmeyer, Kamera & Schnitt: Benjamin Epp, Musik: Gyeong-Ju CHAE
Architektur-Filmmatinee am So, 9. Dezember 2012, 13:00 Uhr Filmcasino, Margaretenstraße 78, 1050 Wien, Tel. 01-581 39 00 10
Anschließend ein Film- und Architekturgespräch sowie eine Dokumentation über die Architektin Eileen Gray von Jörg Buntschuh, „Eileen Gray ­– Einladung zur Reise“ 60min.

Anna-Lülja Praun studierte im Graz der Dreißiger Jahre als erste Frau Architektur. Hier lebte und arbeitete sie mit dem Architekten und Widerstandskämpfer Herbert Eichholzer.

Anna-Lülja Praun entwickelte einen unverwechselbaren Stil in der Kreation von Möbeln, entwarf überwiegend Einzelstücke für andere Künstler, wie György Ligeti. Geprägt von ihrem russisch-bulgarischen Elternhaus wurde ihr Wiener Atelier Treffpunkt einer Vielzahl von Künstlern und Architekten.
Im September 2004 verstarb Anna-Lülja Praun im Alter von 98 Jahren. In ihrem Lebenswerk spiegelt sich die Tradition des Wiener Möbels und ein ganzes Jahrhundert moderner Möbelbaukunst. Der Film hält die Erinnerung an einen Menschen wach, der sein Leben gleichenteils seinem Metier und seinen Freundschaften gewidmet hat.
Peacecamp Israel-Palästina

Peacecamp Israel-Palästina

One state for all
Premiere beim Vienna Jewish Film Festival  Originalversion 60min.
Dokumentarfilm über das jährlich in Österreich stattfindende Friedenscamp mit israelischen, palästinensischen, ungarischen und österreichischen Jugendlichen. Filmmatinee am So, 14. Oktober 2012, 10:30 Uhr, Jüdisches Filmfestival Wien Votivkino, Währinger Straße 12, 1090 Wien, Tel. 01-317 35 71 Anschließend Diskussion mit TeilnehmerInnen aus Israel, Palästina, Ungarn und Österreich. Zuvor zeigt Gerald Muthsam seine Dokumentation „Peacecamp 2012“  35min.

Musik nach dem Krieg

Kosovo zwischen Trauma und Neubeginn

Der Film begleitet eine Meisterklasse mit MusikerInnen aus Kosovo und Serbien. Erstmalig ist es dem österreichischen Cellisten Meinhard Holler gelungen, Studenten der seit Generationen in Konflikt stehenden Völker zusammen zu bringen. Am Internationalen Kammermusikkurs “colluvio“ nehmen auch junge Musiker aus Österreich und Deutschland teil.

Auf dem abgeschiedenen Gut Hornegg, nahe Graz, proben Dozenten mit den Studenten Klaviertrios (Smetana, Debussy, Schostakowitsch), bevor sich die ganze Gruppe auf eine Konzerttournee begibt. Die Reise führt in Heimatstädte der Studenten – nach Pristina, das ethnisch geteilte Mitrovica, Prizren und Belgrad.

Der Regisseur Walter Wehmeyer hat in das Filmtagebuch auch Aufnahmen seiner Dreharbeiten vor dem Kosovo-Krieg eingewoben – aus den Jahren 1992 und 1998.

Im Mittelpunkt des Films steht das leidenschaftliche musikalische Arbeiten, die fragile Freundschaft zwischen jungen Albanern und Serben, ihre Sicht des Kosovo-Konflikts, ein gänzlich unbewältigtes Kapitel europäischer Geschichte.

Int. Meisterkurs für Kammermusik „colluvio“

 

 

Aufbruch der Frauen

Acht Wegbereiterinnen der österreichischen Frauenbewegung

Bis heute müssen Frauen, auch in Europa, für ihre Gleichberechtigung kämpfen. So erhalten Österreichs Frauen für die gleiche Arbeit im Durchschnitt 25% weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen.

Die erste große Revolte von Frauen fand im Jahr 1848 statt. Damals stellte sich Karoline von Perin auf die Seite der Revolutionäre, forderte demokratische Rechte für Frauen und Männer. Die folgende „Praterschlacht“, in der zahlreiche Frauen getötet wurden, gilt als Wiege der Ersten österreichischen Frauenbewegung (1848-1934).

Auf die Schicksale der zum Teil kaum bekannten Vorreiterinnen macht die in Wien lebende Photo- und Performancekünstlerin Irene Andessner in einem Langzeitprojekt aufmerksam. Mit ihren Photoportraits erinnert sie an Frauen, die in den Jahrzehnten um 1900 u. a. das Wahlrecht und das Recht, zu studieren erstritten. Darunter Marianne Hainisch, Initiatorin erster Mädchengymnasien, Bertha Pappenheim, die gegen den internationalen Mädchenhandel kämpfte, oder Irene Harand, die gegen Hitler kandidierte und eine Widerstandsbewegung begründete.

Wie begegnete die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner der Gesellschaft, von der sie Zeit ihres Lebens gedemütigt wurde ? Was bewog Adelheid Popp, die Gewalt und Kinderarbeit am eigenen Leib erfuhr, in ihrem Engagement als erste österreichische Parlamentarierin ? Der Film widmet sich dem Leben von 8 herausragenden Frauengestalten.
Trailer auf Vimeo
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Der harte Weg aus dem Slum

Straßenkinder und Streetworker in Nairobi

Mitten in den größten Slums Nairobis änderte sich das Leben für hunderte Straßenkinder, als AktivistInnen begannen, für die von Armut und Drogensucht bedrohten Jugendlichen ein Netzwerk von Initiativen zu schaffen.

Allein in der kenianischen Hauptstadt leben ca. 60.000 Kinder auf der Straße. Die meisten von ihnen wurden in Slums geboren. Armut und Perspektivelosigkeit zerstören dort die Famlien. So auch bei Margret und Mushoki, die von zu Hause flüchteten, um sich vor ihren arbeitslosen und suchtkranken Eltern zu schützen. Beide lebten auf der Straße, bis sie von StreetworkerInnen angesprochen wurden.

Der Film zeigt den Alltag dreier Initiativen, die Jugendlichen Perspektiven vermitteln und sie seelisch wieder aufrichten. Sie erhalten eine Ausbildung, die ihnen hilft, dem Teufelskreis der Armut zu entrinnen.

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Von der Macht des Verdächtigens

Eginald Schlattner und das Securitate-Trauma

Eginald Schlattner, Schriftsteller und Gefängnispfarrer, erfuhr in exemplarischer Weise die Schrecken der rumänischen Diktatur.

Als Angehöriger der deutschen Minderheit erlebte Eginald Schlattner schon als Zehnjähriger die Hinwendung vieler Siebenbürger Sachsen zum Nationalsozialismus.

Ende der 50er Jahre wird Schlattner als Student von der Securitate festgenommen. Die Schergen quälen ihn mit Schlafentzug und Schlägen. Nach Monaten schwerer Verhöre entschied er sich – damals vom Kommunismus überzeugt – Informationen über mehrere regimekritische Autoren preiszugeben.

In seinem kontrovers diskutierten Roman „Rote Handschuhe“ rekapituliert Schlattner die zwei Jahre seiner Zellenhaft. Das Buch offenbart minutiös den Psychoterror des Geheimdienstes. Im Film begegnen wir dem in Siebenbürgen lebenden Autor und mehreren seiner Schicksalsgenossen, die die Verbrechen des rumänischen Regimes als politisch Inhaftierte überlebten. Die Recherchen führen auch zu ehemaligen Securitate-Offizieren, in ein früheres Straflager und in das heutige Archiv der Securitate-Akten.

Eginald Schlattners Erinnerungen sind ein herausfordernder Beitrag zu der schmerzhaften Aufarbeitung der Geschichte. Weiterlesen

Schattenrand

Das C.A.R.E. und die Ausgegrenzten von Genf

Der Film begleitet Menschen, die in unserer Gesellschaft auf der Strecke bleiben und, in vielen Fällen, von der Umwelt gemieden werden. Selbst in Großstädten der Schweiz lebt bereits 20% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Das C.A.R.E. in Genf (Caritas-Accueil-Rencontres-Echanges et Réinsertion sociale) bietet Menschen die Möglichkeit, durch künstlerische oder handwerkliche Aktivitäten, durch neue Begegnungen Selbstvertrauen und Lebensfreude wieder zu erlangen.
Für viele von ihnen ist das C.A.R.E. eine Chance, die Abwärtsspirale von Isolation, gescheiterten Beziehungen, Arbeitslosigkeit, Drogen und Armut aufzuhalten und eine Etappe, den Weg in die Gesellschaft zurückzufinden. Weiterlesen

Naher Osten

Hoffnung und Trauma der Jugend

Der Israel-Palästina-Konflikt aus der Perspektive von Jugendlichen, die mit der Gewalt leben müssen.

Selbst wenn im gewalttätigen Konflikt zwischen Israel und Palästina kein Ende absehbar ist, gibt es doch vermehrt viel versprechende Initiativen innerhalb der Zivilgesellschaft: Friedenscamps für Juden und Palästinenser sowie auch viele Psychologen und Psychiater, die sowohl Kinder als auch Erwachsene in den betroffenen Gebieten betreuen. „Naher Osten – Hoffnung und Trauma der Jugend“ begleitet ein solches Friedenscamp in Österreich und im zweiten Teil jüdische und palästinensische Psychiater, immer auf der Suche, die psychologischen Aspekte dieses Konflikts zu verstehen. Weiterlesen