Musik nach dem Krieg

Kosovo zwischen Trauma und Neubeginn

Der Film begleitet eine Meisterklasse mit MusikerInnen aus Kosovo und Serbien. Erstmalig ist es dem österreichischen Cellisten Meinhard Holler gelungen, Studenten der seit Generationen in Konflikt stehenden Völker zusammen zu bringen. Am Internationalen Kammermusikkurs “colluvio“ nehmen auch junge Musiker aus Österreich und Deutschland teil.

Auf dem abgeschiedenen Gut Hornegg, nahe Graz, proben Dozenten mit den Studenten Klaviertrios (Smetana, Debussy, Schostakowitsch), bevor sich die ganze Gruppe auf eine Konzerttournee begibt. Die Reise führt in Heimatstädte der Studenten – nach Pristina, das ethnisch geteilte Mitrovica, Prizren und Belgrad.

Der Regisseur Walter Wehmeyer hat in das Filmtagebuch auch Aufnahmen seiner Dreharbeiten vor dem Kosovo-Krieg eingewoben – aus den Jahren 1992 und 1998.

Im Mittelpunkt des Films steht das leidenschaftliche musikalische Arbeiten, die fragile Freundschaft zwischen jungen Albanern und Serben, ihre Sicht des Kosovo-Konflikts, ein gänzlich unbewältigtes Kapitel europäischer Geschichte.

Int. Meisterkurs für Kammermusik „colluvio“

 

 

Walter Wehmeyer Filmproduktion /ORF © Österreich 2011

FORMAT                         Digi Beta PAL, 16:9, stereo, 60 Min.

SPRACHE                       deutsch, (engl., serb., alban. Dialoge Deutsch synchronisiert)

ENGL. VERSION             „Music after War“, mit engl. Untertiteln

REGIE                              Walter Wehmeyer

KAMERA                          Walter Reichl & Wolfram Wuinovic

MUSIK                              Claude Debussy, Bedřich Smetana, Dimitrij Schostakowitsch

TON, MISCHUNG            Benedikt Fruttiger

SPRECHER                      Karl Menrad, Suse Lichtenberger

PRODUKTION                  Walter Wehmeyer Filmproduktion

KONTAKT                         Walter Wehmeyer Filmproduktion, ++43 (0) 19543952,

E-mail: walter.wehmeyer@chello.at

VERTRIEB                        ORF-Enterprise GmbH & Co KG, Content Sales International

E-Mail: contentsales@orf.at

Ein Gedanke zu „Musik nach dem Krieg

  1. …noch nie habe ich mich wirklich mit dem `Jugoslawien´-Konflikt / Krieg beschäftigt! Es war immer nur eine Tatsache für mich, die es neben vielen anderen in den Nachrichten oder geschichtlichen Fakten eben so gibt.
    Und gerade schaltete ich zufällig in Ihren Film
    und bin im Nachhinein so betroffen,
    einerseits so unendlich traurig, wie Menschen miteinander umgehen – wie es Herr Holler im Film auch sagte, so von Mächten gesteuert – meist nur Macht oder alte Rechnungen betreffend.. – und
    andererseits wie sehr das alles in das Leben von unendlich differenzierten (und noch mehr auch in einfachere Gemüter) eingreift und wie schwer es ist, einen Weg aus den Ängsten und Unsicherheiten zu finden.

    Der Film ist so kostbar – so liebevoll – es ist eine wunderbare Mischung aus Information – aus schwarz/weiss – und aus tiefster Menschlichkeit, die durch Musik und so wunderbare Menschen, wie alle am Film Beteiligten!! – transportiert werden.

    Herzlichen Dank für das große Geschenk! Am Ende des Films liefen mir die Tränen herunter, als Herr Holler beim Applaus sich in die Reihe stellte und liebe-voll zu seinen Musikern schaute – leise, wortlose Botschaften…
    herzlichen Dank für meine Bereicherung!!
    Mechthilde Reinbold

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